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Finn – QUEERCLIMB GRÜNDER & TRAINER

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Unterwegs in meinem liebsten Gebiet – der sächsischen Schweiz!

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich klettere seit ich denken kann und bin seit vielen Jahren als Trainer für Sport- und Alpinklettern tätig. Ich habe meine Leidenschaft zum Beruf gemacht, weil es mir unendlich viel Freude macht, andere Menschen für’s Klettern zu begeistern.

Ich hatte das Glück, bereits als Kind die Schönheit und Faszination der Berge durch meine Eltern kennen zu lernen. Ohne die zahlreichen Wanderungen, Skiurlaube und Ausflüge zum Pilze sammeln würde ich mich der Natur nicht in diesem Maße verbunden fühlen. Ich genieße jede Sekunde, dich ich draußen sein kann. Es ist mein Ausgleich zum hektischen Großstadtleben.

WARUM ICH queerclimb GEGRÜNDET HABE…

Die ursprüngliche Idee entstand bereits 2012, als ich auf einem Blog, der mittlerweile offline ist, Links und Gedanken zum Thema Klettern und Geschlecht zu sammeln anfing. Es hat auch viel mit meiner persönlichen Geschichte und meinen Erfahrungen zu tun. Als genderqueerer Mensch und politischer Aktivist war ich immer eine Art Alien in der recht konservativen österreichischen Kletterszene. Wer klettert, weiß, dass es mit Kletterpartner*innen, d.h. Menschen, in deren Hände man das eigene Leben beim Sichern legt, auch im zwischenmenschlichen Umgang “passen” sollte.
Mein Bedürfnis nach einer sicheren Community, in der ich mit Gleichgesinnten das machen konnte, was ich am liebsten mache, wurde jeden Tag größer. Ich sehnte mich nach einem Netzwerk, das es ermöglicht, mit anderen aktiven und kletternden queeren Menschen leichter in Kontakt zu kommen.
Darüberhinaus wollte ich meine Erkenntnisse aus meinem Studium in meine Arbeit als Klettertrainer einfließen lassen. Die Ideen nahmen eine konkrete Form an: queerclimb wurde geboren.


Finn – queerclimb FOUNDER & TRAINER

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Finn boulders on a secret island near Smögen, Sweden. Photo credit: queerclimb Archiv

 

My parents took me on countless hiking, skiing and mushroom collecting trips, so I got hooked on the mountains’ magical beauty early on. Since then, I’m enjoying every possible second outdoors, to balance Berlin’s busy life.

WHY I STARTED queerclimb…

The idea was born in 2012, when I started the blog & zine „Climbing Queers“ to write about climbing and gender. (Note: the blog is currently offline). It also has a lot to do with my personal history and experiences. As a genderqueer person and political activist I’ve always felt like an alien in Austria’s conservative climbing scene. Everyone who climbs knows how important personal relations are when you put your life in the hands of your belayer. After encountering many sexist and homophobic attitudes, I wanted to find a safe community within the climbing scene. I longed for a network that made it easier to reach out to other women, trans- and queer people who love what I love doing.